Tablett mit Gemüsemotiven

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Ja, ich weiß, es ist schief.

Dieses Wochenende habe ich das erste Mal die Technik des Foto-Transfers ausprobiert.
Die Idee dabei ist, dass man ein ausgedrucktes Bild auf ein beliebiges Medium (z.B. Holz, Kreamik, Glas, Metall, Stoff) überträgt.

Die Motive für mein Projekt habe ich mir von verschiedenen Seiten zusammengeklaut. Über die Bildersuche findet man unter „Card Seed Co“ auch noch andere Motive. Jene die ich verwendet habe kann man ganz unten in diesem Posting finden; jeweils mit der besten Auflösung die ich finden konnte, die Seitenverhältnisse der Bilder sind bereits angeglichen und die Motive sind auch schon gespiegelt, also fertig zum Ausdrucken. Bitte, gerne!

Die einzige Voraussetzung für den Druck ist, dass man einen Laserdrucker und möglichst dünnes Papier verwendet. Ich selbst habe einen Tintenstrahldrucker, also habe ich mir die Bilder im Copyshop drucken lassen (in meinem Fall, alle mit einer Höhe von 14 cm, die Breite ist dann etwa 10 cm).

Man braucht dafür:

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  • die ausgedruckten – gespiegelten! – Bilder (+eine Schere zum Ausschneiden),
  • einen sogenannten „Foto Transfer Potch“ (aus dem Bastelgeschäft),
    Sollte jemand im Raum Mödling wohnen, kann ich sehr den Bastelkrawany empfehlen. Da gibt es eine gaaanz liebe Mitarbeiterin, die mir vorab supertolle Tipps gegeben hat.
  • einen Klarlack,
  • ein Lineal, eventuell auch ein Geodreieck,
  • einen Bleistift,
  • einen Synthetikpinsel,
  • einen Schwamm
  • einen Föhn.

Wenn die Bilder ausgeschnitten und beliebig auf der vorher gereinigten Unterlage angeordnet sind, zeichnet man sich mit dem Bleistift die Kontur am Untergrund an (möglichst GERADE).

Innerhalb der Kontur und auf der bedruckten Bildseite trägt man mit dem Pinsel den Foto-Transfer-Potch auf, legt das Bild (wieder mit der bedruckten Seite nach unten) auf die Kontur und streicht mit einem Lineal mit leichtem Druck über das Bild, damit es auch überall gut haftet.
Den überschüssigen Leim, der auf der Seite hervorquillt, mit einem Tuch wegwischen.

Haustiere sollte man dabei fern halten, sonst hat man, wie ich, deren Haare mit-aufgepinselt.

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Der Leim muss jetzt entweder 24 Stunden trocknen, oder 10 Minuten geföhnt werden.
Ich habe ihn über Nacht trocknen lassen und in der Früh noch mal darüber geföhnt.

Für die Wartezeit, hier ein Foto von meinem Gemüsebeet:

Gemüsebeet

Wenn der Leim vollkommen trocken ist, befeuchtet man die Bilder mit Hilfe eines Schwamms leicht mit Wasser. Das Papier lässt sich jetzt mit den Fingerkuppen wegrubbeln.

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Man darf mir glauben, das dauert ganz schön lange bei 10 Bildern.

Mit diesem „Sauberkeitsgrad“ habe ich mich dann zufrieden gegeben:

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Mit dem Klarlack versiegelt man zum Schluss die Oberfläche.
Dadurch verschwinden noch die letzten Grauschleier vom Papier und die Farben werden kräftiger.

Fertig! 🙂

Hier findet ihr die Motive (zum vergrößern bitte anklicken):

Tomato Sweet Corn Radish Pumpkin Pepper Onion Egg Plant Cucumber Carrot Bush Beans

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